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Mit "mother of pearl" liefert das Jazztrio complete eve
Jazzstandards aus dem American Songbook in minimalistischen Gewand
Mit "mother
of pearl" liefert das Jazztrio complete eve Jazzstandards aus dem American
Songbook in minimalistischen Gewand.
Perlen bestechen durch ihre natürliche Schönheit, sie müssen weder industriell
abgebaut noch geschliffen werden. Sie brauchen aber die Berührung des Menschen,
um ihren Glanz zu behalten.
Complete eve setzt mit fast schwerelosen Arrangements auf die Schönheit des
Klangs und der Songs, die so ganz und gar nicht mehr nach Standard klingen
wollen. Jedes Stück ist eine Miniatur. Die Wirkung der Songs beruht auf dem
Können der Musiker, die den Freiraum der Arrangements zu schätzen wissen.
Die Songs klingen originell bis exzentrisch (you and the night), gefühlvoll bis
sentimental - aber nie ganz ohne Ironie - (autumn leaves), mal esoterisch und
sehnsuchtsvoll (you'd be so nice), mal nüchtern, mal hintergründig (besame mucho)
und immer stilsicher.
Das Trio scheut keine Berührungsängste: Immer im Jazz verwurzelt, werden doch
gern Zitate gebracht oder Ausflüge in World, Latino, die Klassik oder den
Orient unternommen. In vielerlei Hinsicht bildet "ay luna" die
Ausnahme auf der neuen CD mother of pearl: Der Tango wurde von Eva Weis
geschrieben und gemeinsam mit der Jazzformation Zartbitter eingespielt.
Klarinette, Akkordeon und Schlagzeug sprengen hier den strengen Rahmen, den
sich das Trio complete eve sonst gesetzt hat.
complete
eve:
Eva Weis
(voc, arr), Hellmut W. Ruder (g, arr), Norbert Christ (b), Jörg Schöllhorn (p)
feat. Zartbitter:
Heinz Bierling (acc, cla), Thomas Bierling (p), Günter Logé (dr), Alex Stenzel
(b)
Tracks:
lover man / you'd be so nice to come home to / alone together / autumn
leaves / ay luna / you and the night and the music / you don't know what love
is / the nearness of you / besame mucho / the man I love
Spieldauer: 55 min 22 sec
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